Bienen und andere Insekten spielen eine wichtige Rolle in der Natur. Sie sind nicht nur nützliche Bestäuber, sondern bieten zum Beispiel Vögeln eine wichtige Nahrungsgrundlage. Umso alarmierender sind die Berichte über den Rückgang der Arten und Artenvielfalt. Die gute Nachricht: Jeder kann etwas dazu beitragen, dass sich Insekten in seinem Garten wohlfühlen.

  • Schaffen Sie Rückzugsräume, indem Sie „wilde“ Ecken im Garten zulassen, in denen nicht so oft gemäht wird, oder Laub auch einmal liegenbleiben darf.
  • Brennnesseln sind zwar nicht unbedingt die Lieblingsblume des Gärtners, sind aber wichtiger Lebensraum für zum Beispiel Schmetterlingsraupen – vielleicht dürfen ja hier und da bei Ihnen welche stehen bleiben?
  • Legen Sie eine Totholz-Ecke in Ihrem Garten an. Nicht nur, dass Sie dort Unkraut Unkraut sein lassen können, das Holz bietet Insekten Unterschlupf und auch Nahrung für so manche Käferlarve.
  • Achten Sie bei der Auswahl von Blumen darauf, dass sie bienenfreundlich sind – gefüllte Blüten (zum Beispiel bei Rosen) bieten den Insekten deutlich weniger Nahrung als ungefüllte Blüten.
  • Pestizide gehören nicht in einen insektenfreundlichen Garten.
  • Herbstlaub nicht einfach abtransportieren, kehren Sie es unter Hecken und Büsche. Dort schützt es nicht nur die Pflanzen vor frostigen Temperaturen, sondern ist ein guter Unterschlupf für kleine und große Tiere.

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